Firmung

Firmung

© Dieter Schütz / pixelio.de

Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert.

Jungen Menschen soll für den Weg des Erwachsenwerdens und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens zugesagt werden: Der Heilige Geist.

Umgekehrt macht der Empfang der Firmung deutlich, dass man zu seinem Glauben steht und den Weg des Glaubens, der mit der Taufe begonnen hat, weiter gehen will. Das lateinische Wort "firmare" bringt beides zum Ausdruck: ermutigen, stärken, bestätigen, festigen.

In unserem Pastoralen Raum wird die Firmung jährlich an zwei verschiedenen Orten in der Zeit vor den Sommerferien gespendet. Die Termine und Orte wechseln. Es gibt ein gemeinsames Kurskonzept für alle. Die einzelnen Bausteine des Konzepts werden pfarreiübergreifend angeboten und sind auch offen für Menschen, die sich nicht firmen lassen möchten und trotzdem interessiert sind.

Alle, die im Juni mindestens 16 Jahre alt werden, bekommen im Jahr davor eine Einladung zugeschickt und können sich im Herbst zur Firmvorbereitung anmelden. Im November erscheint jährlich ein Heft mit Glaubensbausteinen, in dem alle wichtigen Informationen stehen. Auf einer Informationsveranstaltung im November wird das Firmkurskonzept vorgestellt.

Daneben gibt es auch die Möglichkeit, die Firmung als Erwachsener zu empfangen. Zum Beispiel im Zusammenhang mit der Eheschließung oder einer Konversion. Sprechen Sie dafür einfach einen Seelsorger vor Ort an, der mit Ihnen die weiteren Modalitäten bespricht.

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